Formulare und Kosten

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Kosten

Die Tätigkeit eines Rechtsanwalts ist eine entgeltpflichtige Dienstleistung, die sich gesetzlich geregelt grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) richtet. Entscheidend ist hierbei u. a. der Gegenstandswert der Angelegenheit. Soweit zulässig und angezeigt besteht auch die Möglichkeit eine Honorarvereinbarung im außergerichtlichen Bereich abzuschließen. Ebenfalls ist es seit dem 01.07.2008 zulässig unter ganz bestimmten Bedingungen ein Erfolgshonorar zu vereinbaren. Wir teilen Ihnen gerne mit, ob dies in Ihrem Fall möglich ist.

Vor unserer Beauftragung und auch während der Mandatierung erhalten Sie gerne eine ausführliche Darstellung der zu erwartenden Anwalts- und Gerichtskosten. Dies stellt für uns eine Selbstverständlichkeit dar, um Ihnen eine rechtliche und wirtschaftliche Beurteilungsgrundlage für Ihre Entscheidung zu geben.

Für den Fall einer vorhandenen Rechtsschutzversicherung klären wir für Sie im Vorfeld ab, ob diese eintrittspflichtig ist und die Kosten übernimmt. Das gehört für uns zum Service und ist für Sie kostenfrei.

Sie können im Übrigen auch bei vorhandener Rechtsschutzversicherung Ihren Rechtsanwalt frei wählen und müssen sich nicht auf Empfehlungen Ihrer Rechtsschutzversicherung hinsichtlich eines Anwalt verweisen lassen.

Die Kostentragungspflicht lässt sich zusammenfassend vereinfacht wie folgt darstellen:

  • Die anwaltliche Tätigkeit erstreckt sich nur auf den außergerichtlichen Bereich:
    In diesem Fall müssen Sie in der Regel nur Ihren Anwalt bezahlen. Sollte ein Vergleich mit der Gegenseite geschlossen werden, kann eine andere Regelung vereinbart werden.

  • Einleitung eines Gerichtsverfahrens:
    • im Falle Ihres Unterliegens entfallen auf Sie die Kosten Ihres Anwalts, des gegnerischen Anwalts und die Gerichtskosten. Bitte beachten Sie, dass sich dies in arbeitsrechtlichen Verfahren in der 1. Instanz anders verhält. Hier tragen Sie auch im Falle des Unterliegens nur Ihre eigenen Anwaltskosten und die Gerichtskosten. Es gilt hier keine Kostenerstattungspflicht.
    • Im Falle Ihres Obsiegens entstehen Ihnen keine Kosten, da diese durch den Gegner zu tragen sind (es sei denn der Gegner ist insolvent, da in diesem Fall Ihr Kostenerstattungsanspruch nicht beizutreiben sein dürfte). Bitte beachten Sie wieder, dass dies im Arbeitsrecht in der 1. Instanz anders ist. Hier tragen Sie auch im Falle des Obsiegens die Kosten Ihres eigenen Anwalts.
    • Im Falle eines teilweisen Obsiegens tragen Sie die Kosten der beteiligten Rechtsanwälte und die Gerichtskosten in der gleichen prozentualen Höhe in der Sie gewonnen oder verloren haben.
    • Wird das Gerichtsverfahren durch Vergleich beendet, sind in der Regel die Kosten der beteiligten Rechtsanwälte und die Gerichtskosten anteilig von den Parteien zu tragen. Dies ist jedoch wie der Vergleich an sich Verhandlungssache und kann mithin auch anders vereinbart werden.

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